Ich heiße Andrea Ruhhammer und lebe zusammen mit Andrea Ruhhammer
meinem Mann und unserer Labradorhündin im westlichen
Landkreis Augsburg.
Bis September 2014 bereicherte auch noch eine Katze
unser Leben. Sie ist in der Zwischenzeit von uns ge-
gangen und wurde nicht gebarft. Doch dazu später mehr.

 

Wie kam ich selbst zum Thema BARF

Alles begann mit einem Buch Namens „Hunde würden
länger leben, wenn …“ von Dr. med. vet. Jutta Ziegler,
welches mir mein Mann in einem Buchladen mit den
Worten „das ist doch was für dich“, in die Hand drückte.
Ich wusste gar nicht, dass es dieses Buch gibt und hatte
demzufolge auch nicht danach gesucht. Es brachte mich
auf jeden Fall zum Nachdenken und öffnete mir bei so
einigen Themen die Augen …
Unsere Katze habe ich daraufhin auf hochwertiges Nass-
futter umgestellt und siehe da, ihr häufiges Erbrechen
gehörte rasch der Vergangenheit an. Mittlerweile ist mir
auch klar, warum sie ihr Futter bis dato im wahrsten Sinne
des Wortes „zum Kotzen“ fand. Ich würde es auch nicht
essen wollen und mir tut es leid, dass ich meine
(Er-)Kenntnisse nicht schon früher anwenden konnte.

Dem Thema BARF widmete ich mich dann erst richtig als klar war, dass ein Labradorwelpe bei uns einziehen wird. Auf der Suche nach Züchtern, stolperte ich immer wieder über das Wort BARF und ich begann mich damit näher auseinanderzusetzen. Relativ bald war klar, dass nur ein Welpe Einzug halten wird, der schon vom Züchter gebarft wird.

Wir warteten ein Jahr auf unseren Welpen und während dieser Zeit konnte ich mich intensiv mit BARF be-
schäftigen. Ich habe Bücher gewälzt, Internetseiten gelesen und auch die Züchterin stand mir mit Rat und Tat zur Seite.

Ella zog dann im September 2013 bei uns ein und ich erfüllte mir mit ihr einen Herzenswunsch.Wie das Leben so spielt, sollte nicht alles so glatt laufen, wie ich mir das ausgemalt hatte. Damals fragte ich mich warum das so sein muss, heute bin ich froh, dass alles so seinen Weg gegangen ist.
Durch die Probleme, die wir am Anfang so hatten und dass uns gleich mehrere Leute dabei nicht helfen konnten, wurde der Wunsch in mir geweckt, tiefer in das Thema einzusteigen. Ich wollte mich nicht mehr auf andere verlassen müssen – ich wollte es selbst verstehen und selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.

Nachdem ich die Ausbildung aber nicht einfach „irgendwo“ machen wollte, sondern das Ganze auch Hand und Fuß haben sollte, stellte sich die Frage, von wem ich gerne mehr darüber lernen möchte. Erzählt wer-
den kann einem ja schließlich immer viel, daher habe ich meine Entscheidung lange und gründlich überlegt und viel hinterfragt.
Am Ende kam nur eine Person als Lehrerin für mich in Frage: Swanie Simon. Sie ist DIE Expertin auf diesem Gebiet, mit jahrzehntelanger Erfahrung als Tierheilpraktikerin, Kräuterexpertin und Autorin.

Als ich mich schließlich für die umfassende, zertifizierte Ausbildung zum Ernährungsberater für Hunde und Katzen mit Schwerpunkt BARF bei Swanie Simon entschieden hatte, musste ich noch ein langes Jahr auf den Ausbildungsbeginn warten. Aber das Warten hat sich gelohnt.

Zu Beginn habe ich die Ausbildung in erster Linie für mich und meine Seelenhündin Ella gemacht. Sie war es, die mich auf diesen Weg geführt hat, worüber ich sehr dankbar bin.
Mit der Zeit stellte ich mir die Frage, ob ich nicht auch anderen Tierfreunden mit meinen Erfahrungen helfen kann. Und genau das ist nun zu einer echten Herzensangelegenheit für mich geworden. Es berührt mich immer wieder auf's Neue, wenn ich Tieren und ihren Menschen helfen kann.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Aufgabe Ihre Fellnase artgerecht und gesund zu ernähren.