Knochensuppe


Die Knochensuppe oder auch Knochenbrühe genannt, ist ein altes Hausrezept. Sie ist steckt voller Nährstoffe, ist preiswert in der Herstellung und sehr leicht selbst zu machen.

Fütterungsmöglichkeiten

  • Hervorragende Nahrung für kranke oder rekonvaleszente Tiere
  • Nach oder während großen Anstrengungen wie Jagden oder Geburten
  • Als Appetitanreger, bei mäkeligen Hunden und Katzen
  • Bei erhöhtem Bedarf an Mineralstoffen
  • Oder natürlich auch einfach nur so

Zutaten

  • Frische Knochen z. B. vom Rind, Kalb, Geflügel, Schaf, Reh usw. - es sollten unbedingt Gelenkknochen mit Knorpel dabei sein
  • 2 - 4 EL naturtrüber Apfelessig

Zubereitung
Alles zusammen in einen Topf mit Wasser geben (Knochen sollten knapp bedeckt sein) und mind. 12, besser 24 Stunden, köcheln lassen - je länger desto besser. Es sollte durchgängig leicht blubbern, aber nicht stark kochen.
Nach dem Kochvorgang sind unbedingt sämtliche Knochenreste zu entfernen. Hierzu kann die Suppe durch ein Sieb gegossen werden.
Ist alles richtig gemacht worden, dann sollte die Brühe in abgekühltem Zustand geleeartig sein.

Aufbewahrung
Die Suppe hält sich gut gekühlt etwa drei Tage und kann auf Vorrat auch problemlos portionsweise eingefroren werden.


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Moro’sche Karottensuppe
bei bakteriell bedingtem Durchfall


Die Moro’sche Karottensuppe, auch Moro-Suppe genannt, ist benannt nach dem Heidelberger Kinderklinik-Professor Ernst Moro und hat ihren Ursprung somit in der Humanmedizin. Anfang des 20. Jahrhunderts behandelte dieser mit der Karottensuppe erfolgreich Kinder mit Durchfallerkrankungen.
Ebenso können aber auch unsere Tiere davon profitieren.

Wirkungsweise
Die Moro-Suppe ist eines der besten Hausmittel gegen bakteriell bedingten Durchfall. Beim überlangen Kochen der Karotten entstehen sogenannte saure Oligogalakturonide, welche die Anhaftung krankmachender Bakterien an der Darmwand verhindern. Diese werden einfach mit dem Nahrungsbrei ausgeschieden und können somit keinen weiteren Durchfall mehr verursachen.
Im Falle einer bakteriellen Infektion stellt sich meist innerhalb von 1 - 2 Tagen eine Besserung ein. Sollten die Beschwerden allerdings nicht weniger werden, ist spätestens am 3. Tag ein Tierarzt aufzusuchen! Im Zweifelsfalle stellen Sie Ihr Tier bitte schon früher einem Tierarzt vor!
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Ihr Tier nicht dehydriert (Kontrolle kann z. B. per Hautfaltentest erfolgen) - im Falle einer Dehydrierung, muss unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden!

Zutaten
500 g Karotten , 1 Liter Wasser, 2 g Meer- oder Steinsalz

Zubereitung

  • Karotten waschen, schälen und klein schneiden
  • zerkleinerte Karotten mit Wasser mindestens 1 bis 1,5 Stunden köcheln lassen
  • Salz hinzugeben und Karotten mit dem verbleibenden Kochwasser pürieren
  • anschließend mit abgekochtem Wasser auffüllen, bis die Masse wieder 1 Liter ergibt

Aufbewahrung
Die Suppe hält sich gut gekühlt etwa zwei Tage und kann auf Vorrat auch problemlos eingefroren werden.

Fütterung
Bevor mit der Fütterung der Karottensuppe begonnen wird, sollte das Tier 24 Stunden (Jungtiere und Katzen max. 12 Stunden) fasten! Um einer Austrocknung vorzubeugen, ist auf eine geregelte Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Nach dem Fasten kann die Karottensuppe in häufigen, kleinen Portionen gefüttert werden (mind. 3 - 4 mal täglich). Stellt sich Besserung ein, kann mit Schonkost begonnen werden - z. B. abends dann gekochtes, mageres Fleisch dazugeben. Es empfiehlt sich am nächsten Tag ebenfalls nochmal komplett gekocht zu füttern. Je nachdem wie es dem Tier geht, kann noch einen weiteren Tag gekocht gefüttert werden. Anschließend kann wieder zur gewohnten Fütterung übergegangen werden.

Tipp für Tiere, welche die Suppe pur verschmähen
Um den Geschmack zu verbessern, kann fettarmes Huhn (inkl. Knochen) oder Rindfleisch (Suppenfleisch) mitgekocht werden. Das Fleisch und die Knochen müssen vor dem Pürieren entfernt werden und sollten nicht mitverfüttert werden - für ganz mäkelige Tiere kann etwas Fleisch mitpüriert werden. Die Knochen dürfen NICHT verfüttert werden!

 

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